Die Zulassung eines Kraftfahrzeugs erfordert einen großen Verwaltungsaufwand. Doch in Brandenburg könnte die Digitalisierung eine positive Veränderung hervorrufen. Die Kommunen erhalten die Möglichkeit, Kraftfahrzeugzulassungen elektronisch anzubieten. Dafür wurde das Internetportal iKfz.Brandenburg.de ins Leben gerufen.

 

Zeit sparen durch engere Zusammenarbeit von Land und Kommunen

Durch die neue Plattform können Kommunen des Landes schrittweise Kfz-Zulassungen im Internet anbieten. Für dieses landesweite Kooperationsprojekt ist das Ministerium des Inneren und für Kommunales Brandenburg (MIT) verantwortlich. Das Land Brandenburg stellt den Landkreisen und kreisfreien Städten die nötige Digitaltechnik zur kooperativen Verwendung zur Verfügung.

Innenstaatssekretärin Katrin Lange sieht diese Entwicklung als Teil des Fortschritts, den die Digitalisierung in Brandenburg mit sich bringe. Durch eine engere Zusammenarbeit zwischen Land und Kommunen könnten immer mehr Verwaltungsleitungen via Internet bereitgestellt werden, um „den Menschen Wege und Behördengänge“ zu ersparen. Der Kooperationsgedanke sei ein Teil des neuen E-Government-Gesetzes. Der Geschäftsführer des Städte- und Gemeindebundes Brandenburg Jens Graf erklärte, dass „die Förderung des Kooperationsgedankens zwischen Land und Kommunen“ unter landesseitiger Bereitstellung von benötigten Komponenten unverzichtbar für die Digitalisierung der Städte, Gemeinden und Ämter in Brandenburg sei.

 

Online-Wiederzulassung und Außerbetriebsetzung heute bereits möglich

Das Online-Zulassungsverfahren ist jetzt schon verfügbar. Auf der Hauptseite des Portals iKfz.Brandenburg.de befindet sich eine Karte mit einer Übersicht zu den Landkreisen, die elektronische Fahrzeugzulassungsanträge bereits ermöglichen. Per Klick auf das entsprechende Wappen wird ein Link zum elektronischen Antragssystem der jeweiligen Kommune geöffnet. Danach kann der Nutzer eine Außerbetriebsetzung oder Wiederzulassung beantragen. Er wird Schritt für Schritt durch den Vorgang geleitet.