Verunsichert durch den Erfolg des Online-Shoppings stellen sich immer mehr Einzelhändler die Frage, ob sie weiterhin auf den stationären Handel setzen oder ihr Geschäft komplett ins Netz verlagern sollen. Die Lösung liegt dazwischen. Denn die Kunden von heute machen zwischen online und offline keinen Unterschied mehr.

 

Cross-Channel-Strategien sind erfolgreich

Die Popularität des Online-Shoppings hat bei vielen Einzelhändlern einen Umdenkungsprozess in Gang gesetzt. Kunden erwarten neben einer Präsenz im Web auch die Möglichkeit, Waren im Laden anzusehen, auszuprobieren oder zurückzugeben. Unternehmer die auf eine Kombination beider Kanäle setzen, sind damit in der Regel sehr erfolgreich. Cross-mediales Shopping setzt allerdings auch Anpassungen der Systeme voraus. Online- und Offline-Shopping müssen aufeinander abgestimmt werden. Wenn eine Ware online gekauft und im Laden zurückgegeben wird, muss man diese korrekt erfassen. Nur so lässt sich eine realistische Bedarfsprognose erstellen. Bei vielen Einzelhändlern gibt es hier noch Optimierungspotenzial.

 

Verkaufskanäle anpassen

Die Anpassung zweier Verkaufskanäle stellt Einzelhändler vor verschiedene Probleme. Beispiele sind verschiedene Lagerbestände, der Wegfall von Kommissionen für das Verkaufspersonal im Laden und unterschiedliche Offline- und Online-Preise. Deshalb ist vor allem eine intelligente Planung wichtig, die zum Beispiel auch regionale Nachfragetendenzen berücksichtigt. Cross-mediales Shopping erfordert zudem eine dynamische Zuweisung von Verkäufen zum Online- oder Offline-Bereich. Je besser die Nachfrageprognosen sind, umso erfolgreicher lassen sich die Margen steuern und Lagerbestände optimieren. Dies wirkt sich auch positiv auf die Lagerkosten aus.

 

Angebote auf Online- und Offline-Nachfrage abstimmen

Der Einzelhandel kommuniziert heute mit dem Kunden über verschiedene Kanäle. Mithilfe plattformübergreifender Prognosen wird dieser Prozess für den Einzelhändler erheblich verbessert und macht das Kauferlebnis für den Kunden noch attraktiver. Bestände, Preise und Einkäufe werden heute sowohl durch das Online- wie durch das Offline-Geschäft bestimmt. Wer sein Angebot differenziert und auf die Nachfrage abstimmt, hat mit einer Cross-Channel-Strategie im Einzelhandel Erfolg.