„…und täglich grüßt der agile Mumpitz.“

Das erste agile Projekt funktioniert. Der Chef liebt es – und der Kunde ist begeistert. Schnell entsteht der
Wunsch nach Wiederholung, Skalierung gar, man träumt von „standardisierten Maschinen“ und „effizienten Fließbändern“…und der agile Mumpitz beginnt (erneut). Benedikt Jost präsentiert das Gegenmittel: Wie man stetig komplexe Kundenwünsche umsetzt und Agilität korrekt im Portfolio anwendet.

 

Nach Erfahrungen mit großen Wasserfällen und klassischen Prozessorganisationen war es Zeit für etwas Neues! Nach dem erfolgreich angetretenen Beweis, dass agiles Management mehr als nur Scrum und kleine Leuchttürme sein kann, wird es Zeit ein flammendes Credo für das einfach mal machen zu halten.

 

Key Takeaways „…und täglich grüßt der agile Mumpitz.“

  • Komplexe Ideen aus dem Wünsch-dir-was-Land sind meistens zu umfangreich, um in einem Rutsch umgesetzt werden zu können.
  •  Eine zu meisternde Herausforderung bei der Koordination agiler Portfolios sind weiterhin Chefs und Kunden, die scheuklappen-like nur ihre Murmel in der Bahn im Blick haben – und parallel laufende Aktivitäten elegant ignorieren.
  • Als Resultat: Auch agile Portfolios werden oftmals wie Stopfenten mit möglichst viel Inhalt befüllt – und wenig nach dem intern Machbaren bzw. mit dem Anspruch nach kontinuierlicher Werterzeugung für Kunden gesteuert.
  • Fokussiert und kundenorientiert zu priorisieren ist strategische Kernaufgabe im agilen Portfolio-Management.
  • Die Organisation muss lernen, weniger notorisches Drängeln und Überholen im Portfolio zuzulassen – sondern Fluss kontrolliert zu ermöglichen.
  • Beugen Sie agilem Mumpitz in der Umsetzung Ihrer Initiativen vor – und erzeugen Sie kontinuierlichen Wert für den Kunden durch adäquat aufgesetztes agiles Portfolio-Management.

 

Ganzer Vortrag im Live-Mitschnitt