„Was hat ein Gewächshaus mit agilem Controlling zu tun?“

Der Wunsch von Unternehmen, agil zu sein, um in VUCA-Zeiten schnell zu reagieren, steigt immens. Die IT ist oft Vorreiter im „agil werden“, andere Bereiche sehen sich eher bedroht durch den Wandel, hier allen voran das Controlling. Wie ein „Agiles Controlling“ aussehen kann, wird anschaulich am Beispiel eines Gartens mit Gewächshaus beschrieben.

 

Janine Hagemann arbeitet als Senior Consultant mit Schwerpunkt IT-Governance und Digitalisierung für mgm consulting partners. Ihre Leidenschaft für IT, Controlling, Organisations- und Mitarbeiterentwicklung entdeckte und vertiefte sie in Positionen bei KPMG, Hamburg Süd und als systemischer Coach.

 

Key Takeaways „Was hat ein Gewächshaus mit agilem Controlling zu tun?“

  • Klassische Controllingkonzepte fokussieren auch mit modernen Ansätzen Planung, Steuerung und Kontrolle
  • Unternehmen – komplexe Systeme – haben erkannt, dass sie in VUCA-Zeiten, schneller, flexibler und kundenorientierter auf Marktverhältnisse und Veränderungen eingehen wollen – sie wollen agiler werden
  • Unternehmen neigen jedoch dazu, sich nicht wie lebend agierende Systeme ,sondern als „Gewächshaus“ zu sehen, bei denen nur ein geringer Austausch mit der Umwelt stattfindet
  • Im Gewächshaus lassen sich Prozesse analysieren, KPI erstellen; Planung, Forecast und Steuerung liefern gewünschte Ergebnisse
  • Außerhalb des Gewächshauses funktionieren Planung und Kontrolle nur bei Wachstum oder Stillstand, da sich komplexe Systeme hierbei relativ stabil entwickeln können; beides ist in den aktuellen Marktverhältnissen und–dynamik nicht gegeben
  • Ein ambidexter Organisationsansatz kann den Bereichen des Vorgartens, dem Gewächshaus und der Freifläche, gerecht werden und verbindet beide Elemente
  • In der „Freifläche“ agiert das Controlling nur als betriebswirtschaftlicher Coach – Planung, Steuerung und Kontrolle rücken in den Hintergrund

 

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