„Cross-funktionale Teams sind kein Selbstzweck. Sie integrieren alle benötigten Fähigkeiten in das Team und vermeiden so Abhängigkeiten von anderen.“

Viele Unternehmen haben in den letzten Jahren ganz unterschiedliche Labs gegründet. Zeit für einen Kassensturz: Wozu braucht man eigentlich Labs? Und was ist nötig, damit Labs erfolgreich sind?

Tim Rudolph ist Head of Digital Lab bei Hermes Germany GmbH. Er ist seit fast 20 Jahren von Wertschöpfung durch Software und Daten sowie damit verbundenen Geschäftsmodellen begeistert. Studium am KIT. Dann Start-ups, SAP und Capgemini. Seit sieben Jahren arbeitet Rudolph in der eCommerce-Logistik bei Hermes. In seiner Freizeit bringt er Kindern Programmieren und Basketball spielen bei.

 

Key Takeaways „It takes two to tango. Etablierte Unternehmen und ihre Labs“

  • Bevor man ein Lab aufbaut, sollte man drei Dinge unbedingt klären:
    Was ist das strategische Ziel des Labs?
    Brauche ich ein Lab oder reicht die „normale“ Organisation?
    Ist mir das Thema das Geld wert?
  • Labs unterliegen denselben Erwartungen hinsichtlich Zielen und Ökonomie wie die reguläre Organisation. Sie verfügen aber nicht über deren etablierte Werkzeuge.
  • Daher müssen sie frühzeitig damit beginnen, eigene Werkzeuge zu entwickeln, um Antworten auf Fragen zu strategischen Zielen und Ökonomisierung liefern zu können.
  • Auf diesem Weg ist es wichtig, Ziele operationalisierbar zu machen, durchgehend nachvollziehbar und transparent zu sein sowie neben allem Innovationsgeist nicht zu vergessen, auch Ergebnisse zu liefern.
  • Die wesentlichen Erfolgsfaktoren eines Labs sind eine hohe Geschwindigkeit, eine räumliche Trennung vom eigentlichen Unternehmen und eine eigene Kultur, die aber gleichzeitig eine Offenheit zum und Verbundenheit mit dem Mutterunternehmen fördert.

 

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